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Als ich während einer Fortbildung zum Managementassistenten das bipolare Herzberg-Modell kennenlernte, war ich fasziniert — es befriedigte mein Bedürfnis nach einfachen Lösungen.

Mein wissenschaftlicher Drang, bei manchen Dingen genauer hinzuschauen, brachte dann allerdings Differenzierungen hervor — die Angelegenheit war nun nicht mehr so einfach.

Da die meisten Menschen ein Bedürfnis nach einfachen Lösungen haben und die Richtung unseres Denkens oft von unseren Bedürfnissen und Affekten gesteuert wird, ist unser Verstand verführbar. Das ist im Privatleben tolerierbar. Wenn aber Menschen als Entscheider Verantwortung für Andere tragen, ist das nicht tolerierbar — hier braucht es oft den Willen, den Standpunkt eines unparteiischen Beobachters einnehmen zu wollen. Die Einsicht in diese Notwendigkeit ist eine Geisteshaltung.

In Managementseminaren, Seminaren für Personaler und für die "gewöhnlichen" Mitarbeiter sowie auch Selbsterfahrungsseminaren begegnet den Teilnehmern bereits seit Jahrzehnten immer wieder das Wort "Glaubenssätze". Obwohl inzwischen sehr viele Menschen um deren Bedeutung wissen, fallen wir immer wieder auf das herein, was Andere uns "glauben machen" wollen — mit "Andere" meine ich hier vor allem Politiker.

Ebenfalls enttäuschend ist es, wenn an Hochschulen, deren Auftrag es ist, mit der Geisteshaltung eines unparteiischen Beobachters zu lehren und zu forschen, Ideologie vermittelt wird. Die Wirtschafts-wissenschaft ist nicht nur "im Osten" ideologisch, sondern auch im Westen. Bei uns im Westen liegt die Ursache in einer undifferenzierten Wieder- und Weitergabe des Werkes von Adam Smith.

Im Folgenden gehe ich nur kurz darauf ein und wende mich mit drei Beispielen der Verführbarkeit durch Zahlen, Autoritäten und Scheinlogik zu. Abgerundet wird dies durch die Erinnerung an eines der wichtigsten Experimente der Sozialpsychologie, das für jeden von uns verunsichernd ist.

Schule, Hochschule wie Arbeitsleben werden seit einigen Jahren kompetenzorientiert verändert. Dabei hat die internationale Wirtschaftsorganisation OECD nicht nur Schlüsselkompetenzen formuliert, sondern sogar einen "Kern" dieser Schlüsselkompetenzen benannt, der überrascht.

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Ihr
Guido Eberhard